Dienstag, 27. Oktober 2015

Die schlafende Schöne


Seid ganz herzlich gegrüßt!

Da wir uns langsam immer mehr dem Monat November nähern, der ja bekanntlich auch als die Zeit der Toten Gedenken und deren unglaublichen Geschichten gilt.
So möchte ich euch heute von den Geheimnissen der sagenumwobenen schlafenden Schönen aus Freiburg erzählen.




Es scheint wohl tatsächlich so zu sein, dass in jeder etwas größeren Stadt, die über eine längere Geschichte verfügt, es auch einen ganz besonderen geheimnisvollen Ort gibt.
Einen zauberhaften Platz an dem ein völlig unergründliches Geheimnis zugrunde liegt.




So hat auch Freiburg solch einen Ort, der die Menschen der Stadt immer wieder zu vielen Spekulationen und Phantasien verleitet.
Wie könnte es auch anders sein, dass sich dieser Platz natürlich nicht dort befindet, wo sich Tag für Tag eine Menge Leute aufhalten.
Viel eher dort, wo man noch das ganz "Alte" deutlich spüren kann, nämlich einem parkähnlichen und seit Jahren stillgelegten Alten Friedhof.




Auf diesem Friedhof findet man unzählige alte Grabstätten mit teilweisen recht gruselig anmutenden Grabsteinen.
Doch jener Grabstein sticht dabei ganz besonders ins Auge, denn er strahlt unendlich viel Anmut und Sinnlichkeit aus.




Ein anscheinend schlafendes, steinernes junges Mädchen liegt da an der Ostmauer des Friedhofes, auf einem Bett aus Stein.
Ihren Mund umspielt ein leichtes Lächeln, die Beine sind übereinander geschlagen und zeichnen sich unter der steinernen Decke ab, in ihrer Rechten, die neben ihr ruht, hält sie noch ein aufgeschlagenes Buch.
Ja, es scheint, als wäre sie beim Lesen ihrer abendlichen Lektüre einfach nur kurz eingenickt und würde nur darauf warten, von ihrem Liebsten wieder geweckt zu werden.


Aber die Schöne ruht nun leider schon seit nahezu 150 Jahren friedlich auf dem Alten Friedhof.
An ihrer letzten Ruhestätte liegen frische Blumen, welche ihr ein Unbekannter zu ihrem Gedenken niedergelegt hat.
Dies ist wahrhaftig keine Ausnahme, denn immerzu finden sich auf diesem anmutigen Grab des jungen Mädchens frische Blumen.
Im Moment  entsprechend der Jahreszeit gerade ein kleines Stechpalmen-Sträußchen.


Schaut man sich die Grabinschrift an, die auf eine Platte zu den Füßen des Mädchens gemeißelt ist, erfährt man, dass das jung verstorbene Mädchen den Namen Caroline Christine Walter trug und leider nur gerade einmal 17 Jahre alt wurde.


Sie kam im Jahr 1850 in St. Nikolaus bei Opfingen (Ortsteil von Freiburg) auf die Welt.
Dort verbrachte sie eine glückliche Kindheit, bevor sie zu ihrer älteren Schwester Selma nach Freiburg zog.
Ihre Schwester Selma hatte zuvor den verwitweten Musiker und Kapellmeister Carl Christoph Schleip geheiratet.
Von dem Anwesen der Schleips aus, besuchte Caroline fortan die Höhere Mädchenschule in Freiburg.
Doch dann erkrankte sie plötzlich an Tuberkulose und verstarb so jung an dieser schrecklichen Krankheit.


Um seiner trauernden Frau Selma eine Freude zu machen, ließ Carl Schleip ein ganz besonderes Grabmal für seine Schwägerin, die er in seinen Erinnerungen zärtlich stets als „Menschenblume“ bezeichnete.
Wie groß die Trauer um die junge Caroline gewesen sein muss, zeigt die fast unleserlich gewordene Inschrift, die das Buch in ihrer Hand trägt:

《Es ist bestimmt in Gottes Rath, dass man vom Liebsten was man hat, 
muss scheiden.》


So kam es dazu,  dass man sich bis heute die Geschichte erzählt, ein Verehrer Carolines (man munkelt, es sei der ehemalige Hauslehrer gewesen) täglich ihr Grab aufsucht, um den Verlust der zu früh Entschlafenen zu betrauern und der „Menschenblume“ mit realen Blumen seine anhaltende Liebe zu bekunden.


Allerdings wenn man es recht bedenkt, so müsste dieser besagte einstige Verehrer, im Anbetracht der unzähligen Jahre, die seit Carolines Tod vergangen sind, selbst längst verstorben, oder wohl eher ein nicht zur Ruhe kommender Geist sein.
Diese Erklärung dürfte also somit wahrlich nur Gemüter zufrieden stellen, die dem Übernatürlichen zugetan sind.


So ist die Theorie sicher wahrscheinlicher, dass zunächst zwar ein heimlicher Verehrer dieses Ritual ins Leben gerufen hat und es dann nach seinem Ableben von den Freiburgern einfach nur wohlwollend fortgeführt wurde.
Denn es sei erwähnt, dass die Nachkommen von Carolines Schwager Carl Schleip heute noch in Freiburg leben und eventuell als heimliche Rosenkavaliere auch in Frage kommen könnten.


Ist es aber nicht völlig egal welcher Theorie man tatsächlich Glauben schenken will?
Was spielt es denn für eine Rolle, ob es nun ein spukender Verehrer, oder bloß ein Liebhaber alter Grabstätten ist.
Denn diese andauernde Faszination für die schlafende Schöne auf dem Alten Friedhof in Freiburg wird so gewiss noch viele Jahre überdauern.

Ich hoffe, dass euch die Geschichte 
《Der schlafenden Schönen》
 gefallen hat. 
Nun wünsche ich euch eine schöne Zeit! 

~Susanne~

Sonntag, 25. Oktober 2015

Wer hat an der Uhr gedreht...


....ist es wirklich erst so spät???

Hallo alle miteinander! 

Habt ihr alle dran gedacht an die Zeitumstellung?
Tja, wie könnte es auch anders sein ich natürlich wieder einmal nicht.
So bin ich heute Morgen schon herum geflitzt und hab mich gewundert warum es noch so unendlich ruhig im Haus ist.
Da hab ich wohl was vergessen ☺...




Schlußendlich war das ja nicht mal weiter tragisch, denn Draußen gab es bereits einen strahlenden Sonnenschein.
Mir scheint der goldene Oktober gibt sich jetzt noch einmal vollends alle Mühe.
Himmlisch dieses zauberhafte Herbstwetter?




Diese unendliche Farbenpracht der Blätter und dazu gesellt sich auch noch ein blauer Himmel.
Was gibt's denn da Schöneres, als sich da Draußen aufzuhalten und etwas spazieren zu gehen?





12tel Blick Monat Oktober 2015

Aber vorher hab ich noch ganz schnell meinen derzeitigen wundervollen Ausblick aus dem Küchenfenster photografisch festgehalten.
Seht ihr die wunderschöne Verfärbung des Waldes?
Ich könnte einfach stundenlang an unserem Fenster stehen und diesen entzückenden Ausblick genießen.



Eine kleine traumhafte Entdeckung haben wir heute beim Spaziergang gemacht.
Ein kleiner Wasserfall lag ganz versteckt zwischen den Bäumen. 
Ja, die Natur beschenkt uns immer wieder...


So wie auch zum Beispiel mit diesem sehr schönem Gewächs am Waldboden.
Und zum Schluss noch ein kurzer Blick auf mein kleines Gärtchen am Bachlauf, dass bereits seit Tagen auf Frost und Kälte vorbereitet ist.
Denn lange wird es hier im Schwarzwald sicher nicht mehr dauern und dann wird der lange Winter den Herbst ablösen. 


So und nun möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich für euren lieben Zuspruch bezüglich meines leidigen Rechtstreites danken. 
Es weht mir zwar derzeit ein recht eisiger Wind entgegen, jedoch werde ich konsequent um mein Eigentum kämpfen. 
Euch wünsche ich einen sonnigen Herbsttag und eine gute neue Woche!

Eure 
~Susanne~

Freitag, 23. Oktober 2015

Manchmal hilft nur beten!




《《 Herr, gib mir die Kraft, 
zu ändern, was ich ändern kann, 
die Geduld, hinzunehmen,
 was ich nicht ändern kann, 
und die Weisheit, 
das eine vom anderen
 zu unterscheiden 》》



Hallo Ihr Lieben ! 

Heute ist mein Post ein wenig traurig und sogar leicht melancholisch.
Doch derzeit muss ich leider ganz schön was wegstecken und über mich ergehen lassen.
Manchmal kommt es einfach anders als man denkt!


Es ist nämlich durchaus kein leichtes Ziel im kommenden Jahr mein Eigentum zu beziehen.
Denn mein Mieter sträubt sich momentan mit allen Mitteln und Wegen aus meiner Wohnung auszuziehen.
Was soll ich dazu sagen, außer dass ich mich mal wieder viel zu früh gefreut habe.


Inzwischen frage ich mich allerdings täglich, warum man als Eigentümer eigentlich überhaupt keine Rechte in Bezug auf sein Eigen hat und stattdessen ständig neue Verpflichtungen vom Staat zugewiesen bekommt.
Als Bürger, der sich an die Gesetzgebung hält, wird man regelrecht hängen gelassen und einfach vor den Kopf gestoßen...


So bleibt nur das Abwarten
 und hin und wieder
 ein Gebet gegen Himmel zu richten!

Herzlichst 
~Susanne~

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Die Suche nach dem verborgenen Glück


Hallo zusammen! 

Es wird endlich mal an der Zeit, dass ich bei dieser tollen Buchvorstellungsaktion der lieben Nicole von (*niwibo*) mit von der Partie bin.


Ich lese ja auch sehr gerne und zwar so oft wie es nur irgendwie geht.  
In der kälteren Jahreszeit lese ich eindeutig mehr, denn unter der warmen Kuscheldecke ist es einfach nochmal viel gemütlicher.

Nun komme ich aber zum Wesentlichen, nämlich zu einem meiner Lieblingsbücher:


Wie ihr sehen könnt ist das Exemplar schon ein wenig abgegriffen, da es inzwischen leider doch etwas in die Jahre gekommen ist.
Aber dies tut ja keinen Abbruch zum Inhalt dieses entzückenden kleinen Büchleins.
Daher zeige ich euch auch gleich vorab einen kleinen Auszug daraus:

《《GLÜCK IST EIN WUNDERBARES GEFÜHL.
ES VERMITTELT EINEM IN JEDER SITUATION WOHLBEHAGEN. ES GIBT HOFFNUNG IN ZEITEN DER VERZWEIFLUNG. ES STIMMT FRIEDLICH IN EINER WELT DES CHAOS. ICH MÖCHTE, DASS SIE GLÜCKLICH SIND, WANN IMMER SIE ES WÜNSCHEN. ZU DIESEM ZWECK SIND SIE EINGELADEN, MIT DAVID, EINEM JUNGEN INDIANER, DER INS GEHEIMNIS DES GLÜCKS EINGEWEIHT WURDE, EINE REISE ZU UNTERNEHMEN UND DABEI DIE NOTWENDIGEN LEKTIONEN ZU LERNEN. 》》


Offizielle Inhaltsangabe:

* Unsere Lebensreise ist eine innere Reise in die Geheimnisse des Glücks.
So erfährt es der Indianerjunge David, der nach langer Wanderung von einem weisen Eremiten in die Mysterien des Lebens – und damit des Glücks – eingeweiht wird.
Auf meisterhafte Weise verbinden Bestsellerautor Nicholas Sparks und Billy Mills traditionelle indianische Weisheit mit den Gesetzen des positiven Denkens.
In zehn konkreten Schritten erfährt der Leser, wie er mit dem richtigen Bewusstsein dem Glück entgegengeht, statt ihm ein Leben lang nachzulaufen.*


Zu den beiden Autoren:

"Die Suche nach dem verborgenen Glück" ist das erste Buch, das Nicholas Sparks veröffentlicht hat. Das war im Jahr 1990 gewesen, aber in Deutschland kam es erst 2001 heraus.
Sparks hat dieses Buch zusammen mit Billy Mills geschrieben, der einem Indianerstamm angehört.
Im Buch geht es um die Erfahrung von Glück, wie sie im Indianerstamm von Mills gewahrt wird.


Meine Meinung dazu:

Ich habe bereits einige Romane des Autors Nicholas Sparks gelesen, aber das hat nach wie vor für mich den höchsten Stellenwert.
Dieses Buch unterscheidet sich nämlich sehr von seinen anderen Büchern.
Es handelt sich hier nicht um einen Roman, was zwar auf dem Buchdeckel steht, aber ich nicht so bezeichnen würde. Es ist vielmehr die Erklärung der Indianeransicht über das Glück im Leben.
Was man im Buch darüber erfährt, hat mich sehr angesprochen und bewegt.
Während dem Lesen habe ich des öfteren eine kurze Pause eingelegt, um über das Geschriebene nachzudenken.
Denn wäre es nicht auch weise, Einiges davon im eigenen Leben umzusetzen?
Doch findet das einfach selbst heraus und lest dieses zauberhafte Buch irgendwann.

Buchempfehlung Amaranth's Träumerei

HEYNE Verlag
ISBN 3-453-21081-6
Preis ca. 6,95 € 

Wie schon erwähnt, dies ist kein Roman aber wer einmal über sein Leben nachdenken und etwas über das Glück lernen möchte, dem empfehle ich dieses Buch von ganzem Herzen.

Nun verabschiede ich mich ins bevorstehende Wochenende und wünsche euch eine wundervolle Zeit!

~Susanne~


Sonntag, 11. Oktober 2015

Im Reich der Kürbisse


Hallo alle miteinander!

Heute möchte ich euch gerne einmal entführen auf eine kleine Reise in das zauberhafte Reich der bunten Kürbisse.


Unsere tolle Welt ist ja so unendlich groß und voller neuen gigantischen Dingen, die es zu entdecken gilt.
Und so treten wir unsere Reise voll freudiger Erwartung in das geheimnisvolle Land an.



Im Hafen steht schon das große Schiff für unser Abenteuer bereit.
Eilig gehen wir an Board, denn wir sind schon voller Spannung.


Der bunte Kürbisozean lässt unser Schiff ganz sanft dahintreiben.
Jedoch ein riesiges Seeungeheuer begleitet uns auf der Fahrt und lehrt uns ein kleines bisschen das Fürchten.


Doch dann ist es endlich soweit und wir können das Ufer sehen und entdecken sogleich den netten Gruß zum Empfang.
Wir betreten das Land und kommen zum Staunen nicht mehr heraus...




Das Reich der Kürbisse macht dem Namen tatsächlich alle Ehre, denn man findet Kürbisse überall.
Auf den Dächern, an den Bäumen und und und...



In diesem kunterbunten Zauberreich gibt es unsagbar viele Tierarten zu erkunden.
Wir können es kaum glauben, was wir hier Schönes an jeder Ecke zu sehen bekommen.




Das Reich der Kürbisse ist vielfältig und einzigartig.
Und zu speisen gibt es selbstverständlich auch Kürbisse in allen Variationen.




Ja, hier scheint sogar der Kürbisstorch die Kinder zu bringen !
Wir sind ganz begeistert und  treten etwas traurig unsere Heimreise an.


Wir winken einem Einwohner freundlich zurück und versprechen im nächsten Jahr wieder zu kommen.
Denn diese kleine Abenteuerreise hat doch hoffentlich Allen recht viel Spaß gemacht.

So wünsche ich euch alles Gute und bis bald!

~Susanne~